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Gemeinde Nußdorf (Chiemgau)  |  E-Mail: info@nussdorf-chiemgau.de  |  Online: http://www.nussdorf-chiemgau.de

Das Klimapaket der Bundesregierung bringt attraktive Förderungen

Durch das Klimapaket, das die Bundesregierung noch Ende 2019 beschlossen hat, haben sich gleich zum Jahreswechsel einige attraktive Änderungen in der Förderlandschaft für Bauen, Sanieren und erneuerbare Energien ergeben – schneller als erwartet und sehr attraktiv. Gerade im Hinblick auf die Energiewende und den Klimaschutz ist die Bundesregierung hier aktiv geworden und hat die bereits bestehenden Förderprogramme aufgestockt.

 

Wer energieeffizient baut oder energetisch saniert kann Förderungen vom Staat nutzen, um sich das Vorhaben aus finanzieller Sicht zu erleichtern. Die Regierung will damit Eigenheimbesitzer und solche, die es werden wollen, belohnen, da sich diese den meist höheren Investitionskosten stellen.

 

Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Wer eine Förderung für beispielsweise Fenstertausch, Dämmung oder den Anschluss an die Nah-/Fernwärme, sogenannte Einzelmaßnahmen, in Anspruch nehmen möchte, kann sich über 10% mehr Zuschuss freuen – insgesamt werden damit 20% der förderfähigen Kosten bezuschusst. Auch Sanierungswillige, die ihre Maßnahme mit einem Kredit finanzieren möchten, können sich über einen Tilgungszuschuss von 20% freuen. Bei den Einzelmaßnahmen liegt die Förderung maximal bei 10.000 Euro.

Ist eine umfassende Sanierung des Bestandgebäudes auf einen KfW-Effizienzhaus-Standard geplant (siehe Kasten), bewegen sich die Zuschüsse zwischen 25% und 40% der förderfähigen Kosten bzw. des maximalen Kreditbetrags. Damit sind Förderungen bis zu 48.000 Euro möglich.

Bei den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist in der Regel die Einbindung eines Energieeffizienz- Experten erforderlich. Die neuen Fördersätze der KfW gelten ab dem 24. Januar 2020.

 

Förderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Ebenfalls sehr interessant sind die Förderungen für das Heizen mit erneuerbaren Energien, das heißt, heizen mit Solarthermie, Holz oder mit Wärmepumpe. Hier liegen die neuen Fördersätze im Neubau bei 30% und 35% der förderfähigen Kosten - im Gebäudebestand können Zuschüsse von 20% bis 35% genutzt werden. Zuckerl für jeden, der die alte Ölheizung aus dem Heizraum verbannt und auf Biomasse, Wärmepumpe oder Gas-Hybrid umstellt: 10%-Punkte gibt es dann noch zusätzlich. Damit kann ein Hausbesitzer, der seine alte Ölheizung, die noch nicht der Austauschpflicht unterliegt, durch eine neue Holzpellet-Heizung ersetzt, 45% der förderfähigen Kosten bezuschusst bekommen.

 

Einen Überblick zur weiterhin umfangreichen Förderlandschaft bietet gerne die Energieagentur Südostbayern GmbH mit der kostenlosen und persönlichen Energieberatung. Die Energieberatung wird regelmäßig in verschiedenen Standorten in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein für alle Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Info und Anmeldung unter Telefon 0861 58-70 39. Das Team der Energieagentur freut sich auf die Beratung - weitere Informationen gibt es auch unter www.energieagentur-suedost.bayern.

 

(sus)

Quelle: Pressemeldung der Energieagentur Südostbayern GmbH

 

Weitere Infos zu den Aktivitäten des AK Energie finden Sie im Internet auf der Homepage der Gemeinde Nußdorf unter folgendem Link:

http://www.nussdorf-chiemgau.de/index.php?id=0,93

Der AK Energie ist mit vielen Berichten, die es oft nicht ins Amtsblatt oder in den AK Newsletter schaffen, auch auf Facebook präsent. Zu finden unter „Arbeitskreis Energie Nußdorf“.

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