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Gemeinde Nußdorf (Chiemgau)  |  E-Mail: info@nussdorf-chiemgau.de  |  Online: http://www.nussdorf-chiemgau.de

Fernreisen mit dem E-Auto

Laden unterwegs. Das Netzwerk an Schnellladestationen (hier A8 Richtung Stuttgart, Jettingen-Scheppach) an den Autobahnen ist mittlerweile gut ausgeba

Unsere letzte Arbeitskreis-Sitzung am Freitag, 08. Juni 2018, im Gasthof Zenz in Sondermoning gestaltete sich ganz besonders interessant.

Diesmal waren zwei Personen sogar aus Rosenheim mit ihrem Elektro-Auto angereist. Unsere angekündigten Berichte über eine Langstreckenfahrt (ca. 500 km einfache Entfernung) und einen Urlaub mit dem Elektroauto (Gesamtstrecke 1066 km) hatten sie an diesem Abend nach Sondermoning gelockt. Aber auch Sie selbst hatten einiges zu berichten von ihrer Reise zum ZOE-Treffen in’s österreichische Waldviertel (ca. 330 km einfache Entfernung).

Daraus ergab sich in der Folge eine rege und aufschlussreiche Diskussion gestützt auf den unterschiedlichen Erfahrungen über Reichweite, Ladeinfrastruktur und Akku-Stärke. Es gab Praxiserfahrungen aus erster Hand.

 

 

Resultierend daraus kann der Arbeitskreis allen E-Mobil-Interessierten folgende Entscheidungshilfe geben:

Wird das E-Auto gebraucht für

• Überwiegend Kurzstrecken (Besorgungsfahrten/Erledigungen im Umkreis von ca. 100 km) genügt ein E-Auto mit einem Akku von 20 kWh, so wie sie die erste Generation von E-Autos aus den Jahren 2013 ff hat. Diese gibt es mittlerweile zuhauf mit Preisen ab ca. 8.000 € als Gebrauchtwagen auf dem Markt.

 

• Sind nur gelegentlich Ziele bis zu einer Entfernung von ca. 500 km zu bewältigen, ermöglicht die bereits heute vorhandene Schnelllade-Infrastruktur an den Autobahnen ebenfalls das jeweilige Wunschziel mit einem „kleinen“ Akku von 20 kWh zu erreichen. Hier sind je nach Topographie ca. 3 Ladestopps einzuplanen.

 

• Bei häufigen Fahrten zu weiter entfernten Zielen sollte man ein E-Auto mit einem Akku von 40 kWh und größer bevorzugen. Viele Ziele können dann sogar ohne Ladestopp erreicht werden; weiter entfernt liegende Ziele sind dann mit der Hälfte der Tankstopps gegenüber eines Akkus von 20 kWh zu erreichen. So ist z.B. eine Reise an die italienische Adria (Bibione, Caorle; 410 km einfache Strecke) mit einem Ladestopp von ca. 50 Min. zu erreichen. Dieser bietet sich z.B. in Villach, nach etwa 2:40 Std. Fahrt an, da es hier viele Schnellladesäulen und auch Möglichkeiten zur Einkehr gibt. Ein unschätzbarer Vorteil beim E-Autofahren ist, dass man während des Ladevorganges nicht wie beim Verbrennerauto am Fahrzeug stehen muss. Es lädt nebenbei, während man Beine vertreten, Essen fassen, Kaffee trinken und Toilettengang nebenher erledigt.

 

• Sind sehr häufig sehr weit entfernte Ziele anzufahren, ist für den E-Autofahrer ein Akku mit noch höheren Kapazitäten zu empfehlen. Oder das bewährte Verkehrsmittel Zug.

 

Lade-Stopps auf langen Fahrten sind aber auch Erholungsphasen, denn:

Erst Rasten macht Reisen schön! – gelesen auf einer Serviette eines Autobahn-Restaurants.

(rn)

Weitere Infos zu den Aktivitäten des AK Energie finden Sie im Internet auf der Homepage der Gemeinde Nußdorf unter folgendem Link:

http://www.nussdorf-chiemgau.de/index.php?id=0,93

 

Der AK Energie ist mit vielen Berichten, die es oft nicht ins Amtsblatt oder in den AK Newsletter schaffen, auch auf Facebook präsent. Zu finden unter “Arbeitskreis Energie Nußdorf”.

 

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