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Gemeinde Nußdorf (Chiemgau)  |  E-Mail: info@nussdorf-chiemgau.de  |  Online: http://www.nussdorf-chiemgau.de

Energetische Sanierung

Die Ergebnisse von Studien der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), zeigen:

Energetische Gebäudesanierungen in modernisierungsbedürftigen Ein- und Zweifamilienhäusern rechnen sich - und zwar über die künftig eingesparten Energiekosten.

 

Die „Verbrauchsauswertung energieeffizienter Gebäude“ zeigt, dass bei energetischen Sanierungen die Resultate in der Regel auch mit der Planung übereinstimmen. Zur Auswertung gelangten die Energieverbrauchsdaten von 63 hocheffizient sanierten Wohngebäuden, die fertig gestellt und bereits über mehrere Heizperioden bewohnt sind, davon 11 Ein- oder Zweifamilienhäuser. Bei den untersuchten Wohngebäuden war eine Energieeinsparung von durchschnittlich 80 % angestrebt worden.

Es wurde untersucht, ob der geplante energetische Standard nach der Sanierung in der Praxis tatsächlich erreicht wird und wie groß die Einsparung beim Energieverbrauch wirklich ist. Das Ergebnis: Im Mittel konnte der Energieverbrauch von 223 auf 54 kWh pro Quadratmeter im Jahr reduziert werden. Das sind 76 % und liegt sehr nahe an der berechneten Einsparung von 80 %.

 

In einer weiteren dena-Studie zur Wirtschaftlichkeit energetischer Gebäudesanierungen in modernisierungsbedürftigen Ein- und Zweifamilienhäusern wurden die energieeffizienzbedingten Mehrkosten - das sind die Kosten, die zusätzlich zu einer ohnehin anstehenden Instandsetzungsmaßnahme anfallen - untersucht und den Energiekosteneinsparungen gegenüber gestellt. Kosten für Wohnwert-verbessernde Maßnahmen wurden nicht betrachtet. Wie hoch die Kosten für eine energieeffiziente Sanierung im Einzelfall ausfallen, ist abhängig davon, wie energieeffizient das Haus nach der Sanierung sein soll – je besser der Energiestandard, desto mehr Geld muss ein Eigentümer aufwenden.

Doch die Investition lohnt sich.

 

Quelle: dena

http://www.zukunft-haus.info/gesetze-studien-verordnungen/studien/dena-sanierungsstudien.html

 

Dazu noch ein kleines Beispiel:

In einem Haus der 1970er Jahre werden 3.000 Liter Heizöl verbraucht, ca. 2.400 davon für die Heizung (der Rest für Warmwasser bleibt unverändert). 75% Reduzierung entsprechen 1.800 Liter oder ca. 1.500,- Euro Einsparung im Jahr. Rechnet man diese Einsparung über 20 Jahre kommt man schon auf 30.000,- Euro, die sich als Mehrkosten für effizienzsteigernde Maßnahmen rechnen. Berücksichtigt man zusätzlich die Preissteigerung für Heizöl von durchschnittlich mehr als 10 % pro Jahr, so kommt man auf beträchtliche Summen, die bei der Sanierung zusätzlich aufgewendet werden können.

Es muss aber nicht immer eine Totalsanierung sein. Bei jeder notwendigen Instandsetzung kann mit überschaubaren Mehrkosten die energetische Qualität des Gebäudes verbessert werden. Ganz gleich ob das Dach erneuert werden muss oder die Aussenwände neu verputzt werden, die Mehrkosten für Wärmedämmung lohnen sich. Und gleichzeitig steigt die Wohnqualität durch höhere Behaglichkeit in den gleichmäßig temperierten Räumen.

Um Fehler zu vermeiden und Förderungen zu nutzen empfiehlt der Arbeitskreis Energie die Zusammenarbeit mit einem Energieberater, die Beauftragung qualifizierter Handwerker und die Verwendung nachhaltiger Materialien.

(ss,az)

 

Und noch ein Termin zum Vormerken: „Energietag“ am Samstag, den 8. Februar 2014, eine Informationsveranstaltung im Wirtshaus Aiging rund um die Themen Energieeffizienz, Wärme und Strom.

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